13.05.2016 - 16:54
http://am-a.akamaihd.net/image?f=https://news-a.akamaihd.net/public/images/articles/2016/august/KCI/8.jpg



Noxianische Soldaten haben eine Menge über den mörderischen Yordle Kled zu sagen. Sie erzählen sich, dass er an jedem Feldzug der noxianischen Legionen teilgenommen, sich jeden nur erdenklichen militärischen Rang erarbeitet und nicht ein einziges Mal vor einem Kampf gekniffen hat. Diese Geschichten, so wie alle Volksmärchen, mögen der Wahrheit mehr oder minder entsprechen. Doch eine Sache ist sicher: Wenn Kled auf Skaarl (seinem ängstlichem Reittier) in die Schlacht reitet, dann beschützt der übellaunige Streiter mit Zähnen und Klauen, was ihm gehört … und schnappt sich alles, was er kriegen kann.



ANFANGSPHASE UND SCHARMÜTZEL

Kled hat gar keine andere Wahl, als Amok zu laufen. Der übellaunige Streiter will seinen Gegenspielern den Tod bringen und Skaarls Mutsystem belohnt Kled, wenn er im Gefecht durchhält, auch nachdem das Reitreptil seinen manischen Yordle-Meister im Stich gelassen hat. Um Skaarl zurückzubekommen muss Kled Risiken eingehen und aggressiv spielen – wenn er es schafft, das Vertrauen der Echse zurückzugewinnen, kann er erholt und mit der vollen Lebensleiste seines Kumpels erneut in die Schlacht reiten.

In der Lane hängt Kleds Stärke sehr davon ab, ob Jewalttätige Neigungen zur Verfügung steht. Wenn die Fähigkeit aktiv ist, kann der übellaunige Streiter seine Gegner mit verstärkten normalen Angriffen kurz und klein hauen, aber nach der Aktivierung gibt es eine kurze Abklingzeit, während der Kled auf seine anderen Fähigkeiten angewiesen ist, wenn er Schaden pro Sekunde verursachen möchte.


Da Jewalttätige Neigungen nicht de- und aktiviert werden kann, sondern ausgelöst wird, wenn Kled einen normalen Angriff einsetzt, verfallen unerfahrene Kled-Spieler oft bei harmlosen Vasallenwellen in Raserei, selbst wenn es besser gewesen wäre, erst bei bedrohlicheren Gegnern durchzudrehen. Aus diesem Grund muss Kled zum Farmen seine anderen Fähigkeiten benutzen, wenn er denkt, dass er sich demnächst einem gegnerischen Champion stellen muss.


Wenn Kled sich in ein Duell stürzt, hilft ihm Schweinsgalopp, mühelos am Ziel dranzubleiben. Wenn das Duell nicht so läuft, wie er es gerne hätte, kann Kled auch per Schweinsgalopp das Weite suchen, nachdem er seine Jewalttätigen Neigungen ausgelebt hat.

Wenn Kled mal „zu sehr ausrastet“ (falls das überhaupt möglich ist) und Skaarl ihn im Stich lässt, hat er zwei Möglichkeiten, seinen Kumpel zurückzubekommen: Entweder er kneift den Schwanz ein und teleportiert sich zur Beschwörerplattform zurück, oder er hört auf die Stimmen in seinem Kopf und rastet einfach NOCH MEHR AUS. Wenn der übellaunige Streiter einem gegnerischen Champion auf den Fersen ist, hat er eine begrenzte Anzahl an Kugeln in seinem Schießeisen, um Skaarls Vertrauen zurückzugewinnen und ihn wieder zu Papa hoppeln zu lassen.

Wenn er clever ist, behält Kled Skaarls Mutleiste im Auge und lockt Gegner an, wenn sein hasenfüßiges Reptil wieder angeflitzt kommt und ihm den zweiten Lebensbalken wiederbringt. Sobald er wieder Zugriff auf Schweinsgalopp und Aaangriiiff!!! hat, kann sich Kled die Tötung sichern.


TEAMKÄMPFE UND SPÄTES SPIEL

Sobald die Anfangsphase vorbei ist, agiert Kled am besten als Plänkler für sein Team – er fällt die armen Teufel an, die unbefugt sein Territorium betreten, treibt gefährliche Gegner mit Schweinsgalopp oder Bärenfalle am Seil in die Enge oder zwingt sie dazu, sich neu zu positionieren. Dank Skaarls zusätzlichem Lebensbalken ist der übellaunige Streiter relativ zäh, ein gegnerisches Team kann jedoch ziemlich leicht die Echse aufs Korn nehmen. Wenn Skaarl zu früh in einem Kampf seinen Posten verlässt, hat Kled nur sehr geringe Überlebenschancen.


Wenn Kled allerdings seinen hasenherzigen Echsenkumpel halten kann, erreicht er sein volles Potenzial als Schlächter, der sich auf ein einzelnes Ziel konzentriert. Er kann mit seinem Q und E einen einsamen, flüchtenden Gegner wiederholt verlangsamen und auf ihn zu springen, was ihn zu einem unglaublich tödlichen Aufräumkommando macht. Wenn man es mit Kled zu tun hat, zieht man sich nicht aus dem Kampf zurück, wenn man es für richtig hält. Man zieht sich zurück, wenn entweder der Gegner oder Kled ins Gras gebissen hat.

Da Kled gut an einzelnen Zielen dranbleiben kann, kommt er sehr gut damit klar, wenn der Gegner Druck auf zwei Lanes gleichzeitig aufbaut: Mit seinem Ult kann er in eine Lane rauschen und der gute alte Schild verschafft ihm im Zweikampf einen entscheidenden Vorteil. Und dank der Lauftemposteigerung von Aaangriiiff!!! kann er gleich noch ein paar Freunde mitbringen.

Mit einem Kled-Ult zur richtigen Zeit kann man sehr gut einen Teamkampf erzwingen – wenn ihr euch gruppiert habt, kann dein ganzes Team in deinem Windschatten bleiben und so mit dir in die gegnerische Front krachen. Doch Aaangriiiff!!! ist auch Kleds beste (und fast einzige) Möglichkeit, schnell zu einer ungeschützten Flanke zu kommen.

Natürlich sollte selbst Kled es nicht alleine mit einer ganzen Armee aufnehmen. Ein bisschen Unterstützung von ein paar Freunden tut auch ihm gut.
29.03.2015 - 15:25
Nvidias Dual-GPU-Grafikkarte GeForce GTX Titan Z ist nun erhältlich. Ihre Hardware-Spezifikationen beeindrucken, ihr Preis auch.

Nach mehrmaligen Verschiebungen hat Nvidia sein Grafikkarten-Schlachtschiff GeForce GTX Titan Z vom Stapel gelassen. Dank der beiden GK110-Grafikchips ist sie Nvidias schnellste – aber auch teuerste – GeForce-Grafikkarte. Sie kostet je nach Hersteller und Händler zwischen 2600 und 3000 Euro und ist nur in homöopathischen Dosen erhältlich. Angeboten wird die Karte von EVGA, Gainward, Gigabyte, MSI, Palit und Zotac.

Beide GK110-Grafikchips enthalten je 2880 Shader-Rechenkerne, die mit 705 MHz laufen und sich im Turbo-Modus auf 876 MHz beschleunigen können. Nvidia verbaut insgesamt 12 GByte GDDR5-Speicher, der mit 3500 MHz Read-Write-Clock läuft. Jeder GPU stehen folglich 6 GByte VRAM zur Verfügung – auch genug für die neuesten Speicherfresser Watch Dogs und Wolfenstein The New Order.

Die GeForce GTX Titan Z hat vier Display-Ausgänge und kann ebensoviele Bildschirme gleichzeitig ansteuern. Über den DisplayPort packt sie maximal 4096×2160 Bildpunkte bei 60 Hz, via HDMI bei 24 Hz (oder 3840×2160 mit 30 Hz).

Die 27 cm lange Karte belegt aufgrund ihres wuchtigen Kühlsystems insgesamt drei Gehäuse-Steckplätze. Im Vergleich mit AMDs Radeon R9 295X schluckt die GeForce GTX Titan Z laut Nvidia unter Last "nur" 375 statt 500 Watt und setzt auf eine Luft- statt Wasserkühlung. Damit die Karte läuft, müssen sie Spieler über zwei achtpolige PCIe-Stromstecker mit dem Netzteil verbinden, was mindestens 700 Watt leisten sollte.

Ob die GeForce GTX Titan Z schneller ist als AMDs Radeon R9 295X2, ist aufgrund der Spezifikationen zu bezweifeln. Eine 3DMark-Firestrike-Angabe hat Nvidia noch nicht herausgerückt und auch an Testexemplaren mangelt es noch.
[6] Kommentare, letzter von djpt85@pubmail886.com - 28.08.2016 - 09:00